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öffentlich bestellter Versteigerer

Öffentliche Versteigerungen oder Freihandverkäufe sind ein hoheitlicher Akt und werden in einem geregelten Verfahren durchgeführt. Hierfür stehen allgemein öffentlich bestellte, vereidigte Versteigerer zur Verfügung, denn Sie sind zur Verwertung aller vertraglichen und gesetzlichen Pfandrechte berechtigt.
 
  • Das ist so, weil der jeweilige Eigentümer des Versteigerungsguts keinen Einfluss auf Preis und Mindestgebot nehmen kann. Er muss sich auf die Zuverlässigkeit und Sachkunde des Versteigerers verlassen können.
  • Der Versteigerer ist darauf vereidigt, seine Aufgabe gewissenhaft, weisungsfrei und unparteiisch zu erfüllen. Das bedeutet, er ist verpflichtet die Bewertung und Verwertungen unter Beachtung der Rechte aller Beteiligten zu angemessenen Kosten durchzuführen. Es ist ihm, seinen Angestellten oder nächsten Verwandten nicht erlaubt, sich an der Versteigerung zu beteiligen.
  • Der allgemein öffentlich bestellte, vereidigte Versteigerer ist gegenüber Dritten über die bei Ausübung seiner Tätigkeit erlangten Kenntnisse zu Stillschweigen verpflichtet.

 

Besonderheiten der öffentlichen Versteigerung

  • Das OLG Köln geht von der Zuverlässigkeit der Schätzung des von einem allgemein, öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerers betriebenen Auktionshauses aus. Dieses Urteil ist für Praxis bei der Bewertung von Sicherungsgütern relevant. Schätzungen von Auktionshäusern sind in der Regel erheblich günstiger zu bekommen als ausführliche Sachverständigengutachten.
  • Laut einem BGH-Urteil vom 09.11.2005 kann der allgemein öffentlich, bestellte, vereidigte Versteigerer jegliche Gewährleistung für alle Sachen ausschließen, die im Wege der durch ihn durchgeführten öffentlichen Versteigerung verkauft werden.
  • Im Normalfall gilt der zwingende Grundsatz: Kein gutgläubiger Erwerb von abhanden gekommenen Sachen, d.h. der Käufer kann nicht Eigentümer von gestohlenen, verloren gegangenen oder sonst abhanden gekommenen Sachen werden. Laut § 935 Abs. 2 BGB sind alle Sachen, die im Wege der öffentlichen Versteigerung gekauft wurden, gutgläubig erworben.
  Öffentliche Versteigerungen wegen : Insolvenzverwertung | Speditionspfand | Lagerpfand | Kommissionspfand | Vermieterpfand | § § 885 a ZPO, 825 ZPO | Annahmeverzug | sicherungsübereigneter Sachen u. Rechte | Kaduzierung | Pfandrecht an Rechten wie Aktien u. Unternehmensanteilen | Pfand wg. Erfüllungsvollzug | Werksvertragsunternehmerpfand | aus beidseitigen Handelsgeschäften | Immobilien aus Insolvenz | Pfändern| Pfandrechte am Anteil eines Miteigentümers

Bewertungen von Insolvenzgütern, Anlagevermögen und Gerichts- und Pfandverwertungsgutachten
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