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die öffentliche Versteigerung

Die öffentliche Versteigerung oder Freihandverkäufe von Pfändern sind ein hoheitlicher Akt in einem  nach  BGB, HGB, Düngemittelgesetz, Binnenschiffahrtsgesetz, Pfandleihverordnung, GmbH GB, AktG, Gewerbeordnung und Versteigererverordnung geregelten Verfahren durchurchzuführen.



Die Versteigerung erfolgt nach dem Surrogatsprinzip, das bedeutet es wird Sachwert in Geldwert gewandelt. Es wird der für den Versteigerungsort und Zeitpunkt der Marktwert im Wege der öffentlichen Versteigerung ermittelt.

Die Öffentlichkeit muss hergestellt sein. Der Versteigerer hat unter Berücksichtigung der Grundsätze des § 6 Abs. 1 VerstV. öffentlich bekannt zu machen. Der Versteigerungsort muss ausreichend sein.


Vor der Versteigerung muß allen Kaufinteressenten Gelegenheit gegen werden sich über die zur Versteigung anstehenden Gegenstände oder Rechte zu informieren.  

 
Der Kreis der Käufer ist unbeschränkt. Bis auf den Versteigerer, seine Angestellten, Gehilfen und direkten Verwandten, hat jede, nach deutschem Recht voll geschäftsfähigen Person, das Recht sich an der Versteigerung zu beteiliegen. Das gilt insbesondere für Schuldner und Gläubiger.

 

Zur Durchführung von öffentlichen Versteigerungen und Freihandverkäufen sind befugt:

a) Notare (§ 20 Abs. 3 BNotO) mit der Einschränkung: Eine Versteigerung beweglicher Sachen sollen sie nur vornehmen, wenn diese durch die Versteigerung unbeweglicher Sachen oder durch eine von dem Notar beurkundete oder vermittelte Vermögensauseinandersetzung veranlasst ist. Anmerkung: Eine pro-aktive Vermarktung von Versteigerungsgütern durch den Notar findet in der Regel nicht statt, denn eine Vertriebstätigkeit zählt nicht zu dessen Kernkompetenzen. Ein optimaler Verwertungserlös ist deshalb eher nicht zu erwarten.

b) Gerichtsvollzieher (§ 237 GVGA mit der Einschränkung: Nach § 249 GVGA Absatz (3) 1 muss der Gerichtsvollzieher den Auftrag ablehnen, wenn der Auftraggeber die Möglichkeit hat, mit der Versteigerung einen zugelassenen Versteigerer zu beauftragen und der aufsichtführende Richter diese Möglichkeit für den Bezirk des Amtsgerichts festgestellt hat.) Anmerkung: Der Gerichtsvollzieher ist nur in seinem Bezirk tätig. Die Durchführung von Versteigerungen ist eine von vielen Aufgaben. Eine überregionale Vermarktung zählt nicht zu seinen Kernkompetenzen. Auch hier ist ein optimaler Verwertungserlös eher nicht zu erwarten.

c) öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerer (Legaldefinition nach § 383 BGB).
Mit der Einschränkung: Ist der Versteigerer nur für bestimmte Arten von Versteigerungen (z.B. für Kunst oder Briefmarken) öffentlich bestellt, dann darf er nur in dem so sachlich beschränkten Umfang tätig werden. Die Kernkompetenz des allgemein öffentlich bestellten, vereidigten Versteigeres ist die Verwertung von Gegenständen und Rechten aller Art aus Pfand und Insolvenz. Anmerkung: Der Versteigerer generiert pro-aktiv national und international Kaufinteressenten. Seine Honorierung erfolgt nicht nach einer Gebührenordnung sondern bemisst sich zum Großteil am Versteigerungserlös. Es ist in seinem Interesse, möglichst viele Kauflustige davon zu überzeugen, sich an der Versteigerung zu beteiliegen.

  Öffentliche Versteigerungen wegen : Insolvenzverwertung | Speditionspfand | Lagerpfand | Kommissionspfand | Vermieterpfand | § § 885 a ZPO, 825 ZPO | Annahmeverzug | sicherungsübereigneter Sachen u. Rechte | Kaduzierung | Pfandrecht an Rechten wie Aktien u. Unternehmensanteilen | Pfand wg. Erfüllungsvollzug | Werksvertragsunternehmerpfand | aus beidseitigen Handelsgeschäften | Immobilien aus Insolvenz | Pfändern| Pfandrechte am Anteil eines Miteigentümers

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